REPHALYSIN® C - Allgemeines zu Probiotika
Den Begriff „Immunmodulator“ definieren die Autoren wie folgt (a.a.O., S. 395):
„Arzneimittel oder sonstige Stoffe, die zu einer Immunmodulation therapeutisch eingesetzt werden. Immunmodulatoren können in unterschiedliche Klassen eingeteilt werden: - pflanzliche Immunmodulatoren (z.B. Echinacea, Thuja, Eleutherococcus, Mistel)
- mikrobielle Immunmodulatoren (Bakterien, Hefen, Viren; tot oder vermehrungsfähig oder Stoffwechselprodukte, auch mikrobielle Autovakzinen)
- chemisch-synthetische Immunmodulatoren (Levamisol, Imuthiol, Pyrimidine etc.)
- körpereigene/körperähnliche Immunmodulatoren (Zellen, Eigenblut, Eigenharn etc.)
- sonstige Immuntherapeutika (Interleukine, Interferone, Interleukin-Antagonisten etc.)
Unter den sonstigen Stoffen wirken insbesondere Lebensmittel, bei deren Herstellung Mikroorganismen eingesetzt werden, als Immunmodulatoren (gereifte Milchprodukte wie Yoghurt, Kefir, Käse; Sauergemüse wie Sauerkraut, Gurken, eingelegtes Gemüse, Brottrunk). Probiotische Lebensmittel (s. Probiotika) stellen ebenfalls durchaus potente mikrobielle Immunmodulatoren dar. Dazu zu zählen sind weiterhin Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel, die tote oder lebenden Hefezellen (i.d.R. Saccharomyces cerevisiae, das ist die Bäckerei-, Brau- oder Bierhefe) enthalten.“
„Immunmodulation“ definieren die Autoren (a.a.O., S. 395) als
„sowohl fördernde (stimulierende) als auch hemmende (suppressive) Effekte. Überwiegend werden Mechanismen der unspezifischen Immunantwort, wie z.B. eine Aktivierung der Makrophagen (körpereigene „Fresszellen“), bedient. Die Immunmodulation wird mit Hilfe von Immunmodulatoren (s. dort) durchgeführt.“
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